Quelle: Privat
An meinen intelligenten und fleißigen Eltern habe ich gesehen, was alles nicht möglich ist, wenn das Geld für die Schulausbildung in der Jugend fehlt. Daran wollte ich für die Zukunft etwas ändern.
Damit Krankheiten gar nicht erst ausbrechen oder gar noch chronisch werden, muss man etwas für die Prophylaxe tun. Man muss sich wie der Samariter des unter die Räuber Gefallenen annehmen. Aber man muss auch daran arbeiten, dass die Straße von Jerusalem nach Jericho sicherer wird. Stiften heißt prophylaktisch tätig werden.
Man kann eine Kuh schlachten, dann hat man auf einmal viel Fleisch. Man kann sie aber auch viele Jahre decken lassen und melken. Dann hat man Milch und gegebenenfalls Kälber. Das schien mir ergiebiger für die Anliegen von Renovabis (und mir).
Erstens erscheinen mir die Projekte von Renovabis unterstützenswürdig. Zweitens steht Renovabis etwas im Schatten der anderen großen Hilfswerke. Drittens habe ich den früheren Chef von Renovabis, Pater Stefan Dartmann, schon in den gemeinsamen Studienjahren schätzen gelernt.
Professor Dr. Ulrich Lüke lehrt an der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule (RWTH) in Aachen. Im Jahr 2014 hat der Theologe und Biologe gemeinsam mit seinen Geschwistern Gabriele Osterkamp und Dr. Ortwin Lüke die „Lüke-Stiftung“ als Treuhand-Stiftung unter dem Dach der Renovabis-Stiftung gegründet. Stiftungszweck ist die Förderung von allgemeinbildenden Schulen, Berufsschulen sowie die Vergabe von Schulstipendien an bedürftige Schülerinnen und Schüler in Mittel-, Ost- und Südosteuropa.